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WG-Zimmer & Mietwohnungen in Spanien
Willkommen in Spanien, das Land, in dem ihr Spanisch lernen könnt, ein internationales Praktikum machen könnt, oder eure Karriere mit viel Spaß und Sonne starten könnt!
Hier entsteht das Informationszentrum für ausländische Studenten über preiswerte Unterkünfte in WGs, Zimmern, Wohnungen und Studentenresidenzen, Praktikumsplätzen und Jobs in Spanien. Auch die Freizeit und landestypische Kultur werden nicht zu kurz kommen.
Hier finden Studenten alle möglichen Informationen über ihren Auslandsaufenthalt in Spanien während eines Studiums, eines Jobs, eines Praktikums oder einfach über das Leben.
Wohnen in Spanien
Warum Spanien? Warum da leben und arbeiten, bzw. eine Ausbildung machen, wo andere Urlaub machen?
Warum denn nicht???
Im Ernst, Spanien bietet jungen Leuten die besten Voraussetzungen für einen optimalen Karrierestart. Moderne Bildungseinrichtungen, internationale Firmen, expandierende nationale Unternehmen und einen Lifestyle, der alles andere als antiquiert ist.
Mieten und Wohnen in Spanien
Mitwohnen oder Mietwohnung? Diese Frage solltest Du schon geklärt haben.
Mietverträge in Spanien sind anders als in zum Beispiel in Deutschland. Generell gilt: weniger Mieterschutz, der Mieter übernimmt für alles die Verantwortung.
Mietverträge werden für 1 Jahr abgeschlossen und verlängern sich um jeweils ein Jahr bis 5 Jahre erreicht werden. Der Mieter kann zum Ende eines jeden Jahres kündigen. Soweit die Theorie. Das Kleingedruckte kann noch für Überraschungen sorgen. So werden beispielsweise Strafen (z.B. Einbehalt der Kaution) vereinbart, sollte man vor Ende der 5 Jahre ausziehen wollen. Bitte immer (!) den gesamten Vertrag vor dem Unterschreiben durchlesen und sich alles genau erklären lassen. Da die Verträge natürlich auf spanisch aufgesetzt werden, sollte man doppelt aufpassen und gegebenfalls einen Übersetzer/Dolmetscher beauftragen. Das Wissen aus einem Grundkurs Spanisch der VHS reicht da nicht!
Noch ein paar Tipps:
Eine Hausratsversicherung ist sehr empfehlenswert. Wie eingangs erwähnt, wird der Mieter für alles haftbar gemacht, was die Wohnung betrifft. Auch Rohrleitungen in der Wand, welche gern mal platzen oder undicht werden. Qualität hat ihren Preis und in Spanien wurde und wird weiter billig gebaut.
'nough said
Spanischer Wortschatz für die Wohnungssuche
Depósito,
Fianza,
Aval bancário,
IBI,
gastos de la comunidad gastos de suministros und
gastos de contratación sind Vokabeln, die man wissen muss. Hier wurde versucht, die einzelnen Begriffe mal zu erklären (ohne Gewähr!):
- El depósito: Kaution, erstattbar am Ende des Mietverhältnisses, abzüglich evtl. verursachter Schäden
- La fianza: Mietkaution, um die regelmäßige Mietzinszahlung zu gewährleisten
- El aval bancario: eine Bankbürgschaft
- Impuesto sobre Bienes Inmuebles (IBI): eine Art Grundsteuer, welche die Kommune erhält. Diese sollte eigentlich Sache des Eigentümers der Wohnung sein und somit in der Miete enthalten sein.
- Los gastos de la comunidad: Nebenkosten der Immobilie, also Treppenreinigung, Kosten für den Fahrstuhl, etc. - nicht die Kosten für Gas, Wasser, Strom des Mieters!
- Los gastos de suministros: oder einfach nur gastos sind die Nebenkosten für Gas, Wasser, Strom und manchmal auch Telefon und Internet
- Los gastos de contratación: das, was der Makler verdient, 1 Monatsmiete oder 10% der Jahresmiete plus Mehrwertsteuer (IVA = impuesto sobre el valor agregado = 16%, ab 1. Juli 2010: 18%) evtl. plus ein paar Euro für den Vertrag selbst.
Bei den oben genannten Sachen und bei der Miete selbst kann und sollte(!) man verhandeln.
Das alles ist wichtig, sollte man eine Wohnung in Spanien mieten wollen. Bei Zimmern ist das etwas einfacher: Wichtig sind depósito und fianza, welche oft synonym verwendet werden. Natürlich ist interessant ob die
gastos inklusive sind. Mietverträge gibt es leider nicht immer. Sollte ein Vermieter sich weigern einen Mietvertrag für ein Zimmer aufzusetzen (wohl aus "Steuerspargründen"), sollte man eine Zahlung der Kaution verweigern. Bei jeder Zahlung, die man bar tätigt, sollte man sich ein
recibo (Quittung) mit vollem Namen und D.N.I. (Personal-ausweis-nummer) bzw. N.I.F. (Steuernummer bei Unternehmen) geben lassen. Ohne diese hat man später keinerlei Nachweis je eine Anzahlung und/oder Kaution gezahlt zu haben.